Schulische
Termine

Buspläne für das Schuljahr 2025 / 2026

Firma Wolf: Linie Miesbrunn

Grundschüler und Mittelschüler nach Pleystein

Abfahrtszeit und Bushaltestelle:

7:12 Uhr Berglerschleife

7:15 Uhr – Lohma Siedlung, Lohma

7:22 Uhr – Bodenmühle

7:25 Uhr – Zengerhof, Spielhof

7:30 Uhr – Am Spatwerk, Dürrenlohe, Fuchsmühle

7:35 Uhr – Miesbrunn

Firma Bayer: Linie Birkenbühl

Grundschüler und Mittelschüler nach Pleystein

Abfahrtszeit und Bushaltestelle:

6:55 Uhr – Bibershof

7:00 Uhr – Pfifferlingstiel

7:05 Uhr – Birkenbühl

7:15 Uhr – Hochberg

7:20 Uhr – Ankunft in Pleystein

Grundschule Waidhaus und Mittelschule Pleystein

Abfahrtszeit und Bushaltestelle:

6:55 Uhr – Hagendorf

7:00 Uhr – Reinhardsrieth

7:05 Uhr – Berghaus

7:10 Uhr – Pfälzerhof

7:15 Uhr – Grafenau

7:20 Uhr – Frankenreuth

7:25 Uhr – Pfrentsch

Mittelschüler aus Waidhaus nach Pleystein

Abfahrtszeit und Bushaltestelle:

7:30 Uhr – Waidhaus, Abfahrt nach Pleystein
7:40 Uhr – Ankunft in Pleystein

Firma Wolf: Linie Georgenberg

  • Grundschüler und Mittelschüler nach Neudorf
  • Weiterfahrt ab Neudorf für Mittelschüler nach Pleystein

Bus 1

Abfahrtszeit und Bushaltestelle:

6:55 Uhr – Leßlohe, Brünst, Hinterbrünst: bei Holfelder

6:57 Uhr – Oberbernlohe

7:00 Uhr – Dimpfl

7:05 Uhr – Neuenhammer, Hammermühle

7:10 Uhr – Waldkirch

7:15 Uhr – Krautwinkel

7:20Uhr – Georgenberg

7:30 Uhr – Neudorf, Abfahrt nach Pleystein

Bus 2

Abfahrtszeit und Bushaltestelle:

7:00 Uhr – Leßlohe

7:05 Uhr – Hagenhaus

7:07 Uhr – Lösselmühle

7:08 Uhr – Schwanhof

7:15 Uhr – Oberrehberg, Beim Prem

7:20 Uhr – Faislbach

Präsentation des JAMI-Projekts

Was gibt's
Neues?

Am 17. Dezember hatten wir die Ehre, die junge Autorin Luna Winkler an unserer Schule willkommen zu heißen. Ihr Besuch war ein besonderes Ereignis, das den Schülern nicht nur Einblicke in die Welt des Schreibens gab, sondern auch ein wichtiges Thema ansprach: Mobbing.

Die Veranstaltung begann mit einer fesselnden Lesung von Luna Winkler, in der sie ihre selbstgeschriebene Kurzgeschichte über den Schüler Kali vorstellte. Kali ist ein Charakter, der immer wieder Mobbing ausgesetzt ist. In der Geschichte geht es darum, wie er sich von diesem Druck befreien kann. Die Schüler waren von der Erzählung berührt und fanden sich in vielen Aspekten der Geschichte wieder.

 

Nach der Lesung gab es intensive Gespräche über Mobbing. Luna Winkler ermutigte die Schüler, ihre Gedanken und Erfahrungen zu teilen. Die Diskussion war offen und ehrlich, und die Schüler hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihre Meinungen zu äußern.

Ein besonderer Höhepunkt des Besuchs war der anschließende Workshop. Die Schüler wurden eingeladen, das Ende von Kalis Geschichte selbst zu gestalten. Dies förderte nicht nur ihre Kreativität, sondern gab ihnen auch die Chance, über mögliche Lösungen und Wege im Umgang mit Mobbing nachzudenken.

Die Ergebnisse waren beeindruckend und zeigten, wie vielfältig die Ansätze zur Problembewältigung sein können. Die Schüler präsentierten ihre Ideen voller Stolz und diskutierten darüber, wie wichtig es ist, sich gegen Mobbing zu wehren und Unterstützung zu suchen.

Der Besuch von Luna Winkler war ein voller Erfolg und hat nicht nur das kreative Schreiben gefördert, sondern auch ein wichtiges Bewusstsein für das Thema Mobbing geschaffen. Wir danken Luna Winkler herzlich für ihren inspirierenden Besuch und hoffen, dass die Gespräche und Workshops einen bleibenden Eindruck bei unseren Schülern hinterlassen haben.

 

Am 12. November 2025 unternahmen die Klassen 5/6 und 7 einen spannenden Ausflug ins Vulkanmuseum nach Parkstein. Die Schülerinnen und Schüler wurden von ihren Lehrkräften Frau Krämer-Höreth und Frau Maier begleitet.

Der Ausflug begann mit einer geführten Tour um den beeindruckenden Basaltkegel, geleitet von den Geopark Rangern. Diese erklärten anschaulich die geologischen Besonderheiten der Region und die Entstehung des Basalts. Die Schülerinnen und Schüler hatten außerdem die Möglichkeit, in die Felsenkeller zu schauen. Die Ranger vermittelten nicht nur Wissen, sondern erzählten auch spannende Geschichten über die Vulkanaktivität in der Vergangenheit.

Nach der informativen Führung ging es ins Vulkanmuseum, wo die Klassen an verschiedenen Stationen mehr über Vulkane lernen konnten. Interaktive Exponate und informative Displays sorgten dafür, dass das Thema lebendig und anschaulich vermittelt wurde. Ein besonderes Highlight war die Simulation eines Vulkanausbruchs, die die Schülerinnen und Schüler begeisterte und ihnen eindrucksvoll die Kräfte der Natur näherbrachte.

Ein weiterer Höhepunkt war der Workshop, in dem die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Vulkan basteln konnten. Unter Anleitung der Ranger wurde kreativ gearbeitet, und jeder durfte seinen Vulkan zum Ausbruch bringen. Diese praktische Erfahrung machte das Lernen über Vulkane besonders anschaulich und spannend.

Der Ausflug ins Vulkanmuseum nach Parkstein war ein voller Erfolg und bot den Klassen eine hervorragende Gelegenheit, mehr über Vulkane und Geologie zu erfahren. Die Kombination aus Theorie und praktischen Aktivitäten sorgte für viel Begeisterung und Interesse. Ein herzliches Dankeschön an die Geopark Ranger für die informative Führung und die tollen Workshops!

 

Hausmeister Alex wird für 10 Jahre Dienst in der Schule groß gefeiert

 

Ein große Geheimnis wurde wochenlang von allen Schülern und der gesamten Schulfamilie bewahrt.

Das 10-jährige Schuljubiläum von Hausmeister Alexander Schön wurde ganz im geheimen von allen vorbereitet.

Am 10. 10. um 10 Uhr war es dann soweit, dass Alex von allen mit seinem Jubiläum überrascht wurde.

Vorne dran seine Fans, alle Schüler und Schülerinnen der Zottbachtalschulen, dazu gesellten sich stellv. Landrätin Andrea Lang, Bürgermeister Reiner Rewitzer, im Hintergrund versammelte sich seine Familie

und einige treue Freunde von ihm und der Schule.

„Eigentlich ist Alex nie sprachlos, sondern hat immer einen Spruch parat, doch diesmal hat es ihn voll gepackt“, Zitat von Alexanders Vater. Und das sah man unserem Jubilar tatsächlich an.

Mit einem lustigen Refrain über den „Fleißigsten Hausmeister von Pleystein“ und mit vielen passenden Texten von allen Klassen, den Lehrern, der OGTS, den Bürodamen, dem Elternbeirat und dem Reinigungs-

personal konnte Alex ein Rätsel, das ihm Jutta Reinisch präsentierte, lösen.

Dabei hatte die AG Schule unter Leitung von Frau Prokisch ihren ersten offiziellen Auftritt und unterstützte den Gesang mit vielen Instrumenten, so dass die Feier ein richtiger Knaller wurde.

Als Polonaise-Frontman führte er diese dann bis zum Höhepunkt der Party an und bedankte sich bei seinen kleinen und großen Fans.

 

Wir sagen „Dank für Speis und Trank“

Für unsere Schule im schönen Zottbachtal ist es wichtig, dem Herrn auch für alle Gaben zu danken, die wir durch ihn erhalten. Drum feiern wir auch das Ernte-Dank-Fest mit allen Schülern und Schülerinnen gleich drei Tage lang.

So ging es dienstags los, dass die Klasse 5/6 unter Leitung von Jutta Reinisch einen üppigen Dank-Altar aufbaute, wo alle mitgebrachten Gaben präsentiert wurden.

Am Donnerstag feierte Pfarrer Adam Karolcak eine Dank-Andacht in der Pausenhalle mit allen Grund- und Mittelschülern und am Freitag schnippelte der Elternbeirat mit Unterstützung der 7. Klasse alles Obst und Gemüse klein und es gab ein großes Ernte-Dank-Bufet im Pausenhof.

Diese gemeinsamen Aktionen prägen unseren Schulalltag, stärken unser soziales Miteinander und bleiben uns allen lange in Erinnerung.

Ein besonderer Tag für die ABC-Schützen

Der erste Schultag ist ein besonderes Ereignis, das jedes Jahr mit großer Spannung erwartet wird. In Pleystein begann der Schulanfang 2025 mit einer gemeinsamen Andacht in der Kirche. Die ABC-Schützen trafen sich dort mit ihren Eltern, um den neuen Lebensabschnitt gemeinsam zu beginnen.

Gemeinsame Andacht in der Kirche

In der Kirche begrüßte Konrektorin Kerstin Krämer-Höreth die Kinder und ihre Eltern herzlich. Pater Thom eröffnete den Gottesdienst und wünschte allen Anwesenden Kraft und Hoffnung, immer wieder den Mut zu finden, neue Herausforderungen anzunehmen. Passend zum Thema Mut erzählte die Klassenlehrerin Andrea Prokisch eine Geschichte über zwei Kinder, die einen Tag vor Schulbeginn ein „murmeliges“ Gefühl im Bauch haben, so als würden Murmeln darin herumsausen. Mit Hilfe einer Mutmurmel, die die beiden Kinder in der Hosentasche tragen, überwinden sie ihre ängstlichen Gedanken.

Pater Thom griff in seiner Ansprache ebenfalls das Thema Mut auf. Er gab den Kindern einen Satz aus der Bibel mit auf ihren neuen Lebensweg: „Sei mutig und stark. Hab keine Angst. Gott ist mit dir.“ Die Erstklasskinder wurden noch einzeln gesegnet, und die Kindergartenkinder sangen dazu das Lied: „Gottes Segen möge dich umarmen“. Zum Schluss bekamen die Kinder eine kleine Mutmurmel als Geschenk.

Beginn des Schulalltags

Nach dem Gottesdienst machten sich alle auf den Weg zur Schule. Im Klassenzimmer der Zottbachtalschule Pleystein wurden die Kinder und Eltern von Bürgermeister Rainer Rewitzer begrüßt. Dieser nahm dann auch schon zusammen mit Frau Krämer-Höreth die Eltern mit, um ihnen das Schulgebäude und die Räumlichkeiten der OGTS zu zeigen.

Während Andrea Prokisch mit den Kindern die erste gemeinsame Unterrichtsstunde absolvierte, konnten sich die Eltern noch bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen vom Elternbeirat austauschen. Mit leuchtenden Augen kamen dann die Kinder wieder zu ihren Eltern zurück, bereit für das neue Schuljahr.

Ein gelungener Start

Der Schulanfang 2025 in Pleystein war ein gelungener Start in das neue Schuljahr. Die Kinder konnten mit Mut und Freude in ihren neuen Lebensabschnitt starten, unterstützt von ihren Eltern, Lehrern und der gesamten Schulgemeinschaft.

Kleiner Jahrgang, großes Willkommen – Einschulung in Georgenberg

Georgenberg, 16. September 2025 – Die Sonne strahlte, der Wind spielte mit den bunten Schleifen an den Schultüten – und mittendrin sieben aufgeregte Kinder, die an diesem Montag ihren allerersten Schultag erlebten. In Georgenberg ist die Einschulung familiär, fast schon heimelig. Doch genau das machte den Moment so besonders.

Im Eingangsbereich der Schule nahm die Klassenleitung Frau Reitinger die neuen Schulkinder in Empfang. Die ganze Schulgemeinschaft hatte sich etwas einfallen lassen: Gemeinsam sangen alle Schülerinnen und Schüler zur Melodie des bekannten Seemannslieds Wellerman ein Begrüßungslied, das vom Gemeinschaftsgefühl und der Vorfreude auf das kommende Schuljahr erzählte.

Ein besonderer Gast ließ es sich nicht nehmen, die Erstklässler persönlich zu begrüßen: die neue Rektorin, Frau Süß. Sie kam nicht allein, sondern brachte das „kleine Wir“ mit – eine grüne Figur, die den Kindern auf spielerische Weise zeigte, wie wichtig Zusammenhalt ist. Mal klein, mal groß – das „Wir“ wächst immer dann, wenn man füreinander da ist.

Während die neuen Erstklässler schon ihre ersten Schritte ins Schulleben wagten, wartete der Elternbeirat mit Kaffee und einer bunten Auswahl an Kuchen auf die Eltern.

So begann in Georgenberg ein neues Kapitel für sieben Erstklässler. Trotz der kleinen Klassengröße stand der Tag ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Freude und einem gelungenen Start ins neue Schuljahr.

 

Entlassfeier an der Zottbachtal-Mittelschule

Die Zottbachtal-Mittelschule Pleystein verabschiedete in diesem Schuljahr 22 Schülerinnen und Schüler.

Feierlich begann die Entlassfeier mit einem Wortgottesdienst auf dem Kreuzberg, der von Pater Tom, Katja Gieler und Andrea Prokisch gestaltet wurde.

Im Anschluss wurde die Feier in der Schulturnhalle fortgesetzt. Die musikalische Umrahmung gestaltete der Musikverein Waidhaus unter der Leitung von Hermann Mack. Sie eröffneten diese mit dem Stück „An Tagen wie diesen“. Für das leibliche Wohl sorgte der Elternbeirat gemeinsam mit den Eltern der Abschlussschüler.

Bei der Begrüßung durch Rektor Gerhard Steiner betonte dieser, dass über 80% der Absolventen den qualifizierenden Abschluss der Mittelschule bestanden haben und dies ein hervorragendes Ergebnis darstelle. Anschließend richteten die 2. Bürgermeisterin von Pleystein und stellvertretende Landrätin Andrea Lang sowie Elternbeiratsvorsitzende Monika Enslein ihre persönlichen Grußworte an die Abschlussschüler und ihre Familien. Vor der Zeugnisvergabe gab Klassenleiterin Kerstin Krämer-Höreth einen Rückblick auf das ereignisreiche letzte Schuljahr und machte nochmals deutlich, wie stolz sie auf ihre Schülerinnen und Schüler ist.

Mit einer ausdrucksstarken, gewitzten Rede verabschiedeten sich der 1. Schüler- und Klassensprecher Bruno Janker sowie der stellvertretende Klassensprecher Moritz Wirth und bedankten sich im Namen aller Absolventen bei den Lehrkräften, Sekretärinnen, dem Hausmeister Alex Schön sowie dem Elternbeirat.

Zum Abschluss wurden die besten Schülerinnen und Schüler genannt. Besonders hervorgehoben wurden die Leistungen von Korbinian Grötsch aus Frankenreuth (1,0), Jakob Wittmann aus Miesbrunn (1,7), Moritz Wirth aus Waldkirch (1,8) und Leonie Großer aus Pleystein (1,9). Diese wurden anschließend von der Schulleitung und ihren Bürgermeistern geehrt.

Für die Stadt Pleystein war stellvertretende Bürgermeisterin Andrea Lang, für die Gemeinde Georgenberg 1. Bürgermeister Wolfgang Bock, für den Markt Waidhaus 1. Bürgermeister Markus Bauriedl und für den Markt Moosbach 1. Bürgermeister Armin Bulenda anwesend. Zum feierlichen Abschluss sangen alle die Bayernhymne.

Georgenberg, 16. September 2025 – Die Sonne strahlte, der Wind spielte mit den bunten Schleifen an den Schultüten – und mittendrin sieben aufgeregte Kinder, die an diesem Montag ihren allerersten Schultag erlebten. In Georgenberg ist die Einschulung familiär, fast schon heimelig. Doch genau das machte den Moment so besonders.

Im Eingangsbereich der Schule nahm die Klassenleitung Frau Reitinger die neuen Schulkinder in Empfang. Die ganze Schulgemeinschaft hatte sich etwas einfallen lassen: Gemeinsam sangen alle Schülerinnen und Schüler zur Melodie des bekannten Seemannslieds Wellerman ein Begrüßungslied, das vom Gemeinschaftsgefühl und der Vorfreude auf das kommende Schuljahr erzählte.

Ein besonderer Gast ließ es sich nicht nehmen, die Erstklässler persönlich zu begrüßen: die neue Rektorin, Frau Süß. Sie kam nicht allein, sondern brachte das „kleine Wir“ mit – eine grüne Figur, die den Kindern auf spielerische Weise zeigte, wie wichtig Zusammenhalt ist. Mal klein, mal groß – das „Wir“ wächst immer dann, wenn man füreinander da ist.

Während die neuen Erstklässler schon ihre ersten Schritte ins Schulleben wagten, wartete der Elternbeirat mit Kaffee und einer bunten Auswahl an Kuchen auf die Eltern.

So begann in Georgenberg ein neues Kapitel für sieben Erstklässler. Trotz der kleinen Klassengröße stand der Tag ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Freude und einem gelungenen Start ins neue Schuljahr.

 

 

 

 

 

Grundschulkinder brillierten mit afrikanischen Rhythmen und bunten Kostümen.

 

23 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Pleystein begeisterten die über 200 Gäste mit ihrer Aufführung des südafrikanischen Musicals „KWELA, KWELA – komm zu uns nach Afrika“ in der Schulturnhalle. Wochenlang wurde intensiv in den Arbeitsgemeinschaften Chor unter der Leitung von Andrea Prokisch sowie der AG Schulspiel unter der Leitung von Jutta Reinisch geprobt.

Das Stück handelt von der Trockenheit in Afrika, welche alle Tiere in große Not bringt. Darum beschließt der König der Tiere mit Hilfe des weisen Marabus das „Große Orakel“ zu befragen. Auf dessen Rat hin graben alle Tiere nach Wasser und finden auch tatsächlich welches. Jedoch wird nachts das köstliche Nass mehrmals heimlich von Gespenstern aus lauter Langeweile gestohlen. Schließlich wird der Buschhase, der sich als Flötenkünstler herausstellt, als folgende Wache ausersehen. Die Gespenster sind von dessen Flötenkunst so begeistert, dass sie ab sofort Geschäftspartner werden und das Wasser nicht mehr entwenden. Musik gegen Langeweile.

In dem 50-minütigen Musical überzeugten die Kids durch ihre Textsicherheit, so dass Souffleuse Birgit Müllner, die Sekretärin der Schule, arbeitslos blieb. Dies ist umso erstaunlicher, da sich die Schauspielergruppe vorwiegend aus Zweit – und Drittklässlern zusammensetzte. Aber auch die Chorkinder brillierten mit ihren Gesangs- und den gemeinsamen Tanzeinlagen. Eine Augenweide waren aber auch die beeindruckenden Kostüme, mit denen sie von Jutta Reinisch ausgestattet wurden, welche auch für das Bühnenbild verantwortlich war. Für den richtigen Ton und die Beleuchtung sorgte einmal mehr Hausmeister Alex Schön. Langanhaltender Applaus war der Lohn für die hervorragende Leistung.

Um die Besucher in die entsprechende Stimmung zu versetzen, bot der Elternbeirat vor und nach der Abendvorstellung in der Aula einen afrikanischen Empfang mit Häppchen und Getränken an. Und so nutzten viele Besucher diese Gelegenheit, um auch noch nach der Vorstellung auf einen Plausch zu bleiben.

 

Lauf dich fit mit Eric Frenzel

 

 

Sehr zur Freude aller folgte Eric Frenzel der Einladung von Lehramtsanwärter Johannes Golla an die Zottbachtalschulen Pleystein zu der Aktion „Lauf dich fit“. Diese Challenge vom Bayrischen Leichtathletikverband gibt es seit 2015 mit dem Ziel, dass Kinder und Jugendliche die Fähigkeit erlangen, 15, 30 oder 45 Minuten ohne Gehpausen ausdauernd zu laufen.

Am Anfang führte der mehrfache Olympiasieger mit den rund 200 Schülerinnen und Schülern der Grund – und Mittelschule Pleystein, einschließlich der Klassen aus Neudorf, sowie der Grundschule Waidhaus ein entsprechendes Aufwärmtraining durch. „Auf so eine sportliche Leistung muss unser Körper vorbereitet werden“, motivierte er dementsprechend die Kids. Dabei standen Übungen für die Füße, Knie und Beine im Mittelpunkt, sowie Übungen für den Hüftbereich und den Oberkörper. Schließlich folgte noch ein leichtes Skipping.

Dann lief Frenzel noch eine persönliche Runde, wobei er alle Schülerinnen und Schüler persönlich abklatschte. Und dann ging’s endlich los. Dabei gab er noch den wertvollen Hinweis, dass es ja darum geht, solange wie möglich zu laufen und durchzuhalten. Und deshalb sollte man unbedingt langsam anfangen. Die ersten 15 Minuten schafften alle Schülerinnen und Schüler, und danach hörten nur einige wenige auf, so dass der Großteil die 30 Minuten schafften. Dementsprechend erhielten dann alle auch ihre Urkunden. Dichtumlagert war der Spitzensportler bei der Autogrammstunde. Nicht nur die mitgebrachten Autogrammkarten waren sehr begehrt. Viele ließen auch ihre Trinkflaschen und T-Shirts, aber auch ihre Turnschuhe signieren. Anschließend durchlöcherten ihn die Kids mit zahlreichen Fragen. Dabei erfuhren sie unter anderem, dass er, gerade jetzt bei der Hitze, eine Abkühlung mit seinen Kindern am Gaisweiher findet. Ansonsten fahren sie gemeinsam Rad oder wandern. Bereits mit sechs Jahren nahm er am ersten Wettkampf teil und in der siebten Klasse wechselte er auf ein Sportinternat mit täglichem Training. 2010 erkämpfte er sich seine erste olympische Medaille. „Olympiasieger zu sein war eins meiner tollsten Erlebnisse“, fügte er hinzu. Insgesamt holte er fünf Pokale als Gesamtweltcupsieger und sein weitester Sprung war 199 m.

Der Elternbeirat versorgte alle mit Wasser und Apfelstücken sowie Wassermelonen. Am Ende bedankte sich Konrektorin Kerstin Krämer-Höreth mit einem kleinen Geschenk für dieses außerordentliche Erlebnis.

 

Mittelalterliche Abenteuer: Unser unvergesslicher Ausflug in den Geschichtspark Bärnau

     

Am 21. Mai erlebten die Schüler der Klasse 5/6 gemeinsam mit ihren Freunden von der tschechischen Partnerschule aus Bor einen aufregenden Tag im Geschichtspark Bärnau. Dieser Ausflug bot uns die Möglichkeit, in die faszinierende Welt des Mittelalters einzutauchen und die Geschichte auf eine ganz besondere Art und Weise zu entdecken.

Nach unserer Ankunft wurden wir von einer erfahrenen Führerin empfangen, die uns auf einen geführten Rundgang durch die mittelalterliche Siedlung mitnahm. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Menschen im Mittelalter lebten, arbeiteten und ihre Gemeinschaft organisierten. Die Erklärungen machten die Geschichte lebendig und verständlich.

Ein besonderes Highlight des Tages war das Feuer-machen mit Feuerstein und Eisenring. Unter Anleitung durften wir selbst versuchen, Feuer zu entfachen, was sich als gar nicht so einfach herausstellte! Nachdem wir das Feuer entfacht hatten, grillten wir Stockbrot über den Flammen. Der Duft von frischem Brot und das Knistern des Feuers schufen eine gemütliche Atmosphäre, in der wir uns austauschen und die Zeit genießen konnten.

 

Im Anschluss daran hatten wir die Möglichkeit, unser Geschick im Bogenschießen zu testen. So mancher Schüler zeigte dabei großes Talent und traf öfter ins Schwarze, was für viel Begeisterung und Freude sorgte. Es war beeindruckend zu sehen, wie schnell wir die Technik erlernten und unsere Fähigkeiten verbesserten.

Das gemeinsame Mittagessen bildete den krönenden Abschluss unseres Ausflugs. Wir konnten uns mit den tschechischen Schülern austauschen und Freundschaften vertiefen, die wir bereits auf vielen Fahrten in diesem Jahr geknüpft hatten. Es war schön zu sehen, wie gut wir uns bereits kannten und wie viel Spaß wir miteinander hatten.

Ein herzlicher Dank gilt der EUREGIO EGRENSIS, die unseren Ausflug finanziert hat. Ohne ihre Unterstützung wäre dieser erlebnisreiche Tag nicht möglich gewesen.

Insgesamt war der Ausflug in den Geschichtspark Bärnau ein voller Erfolg und ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten!

 

   

Ein Tag voller Geschichte und Freundschaft: Unser Ausflug nach Pilsen“

 

                       

Am 07. Mai unternahm die Klasse 5/6 zusammen mit den Lehrerinnen Frau Maier und Frau Hertle einen spannenden Ausflug nach Pilsen, Tschechien. Dieser Tag war nicht nur eine Gelegenheit, die tschechische Kultur kennenzulernen, sondern auch eine wertvolle Erfahrung im Austausch mit unseren Partnern aus der tschechischen Schule.

Der erste Halt unseres Ausflugs war der beeindruckende Felsenkeller. Bei der Besichtigung erfuhren wir viele interessante Details über die Geschichte der Stadt Pilsen. Besonders beeindruckend war die Tatsache, dass während des Krieges viele Menschen mehrere Monate in diesen Kellern lebten, um Schutz vor den Gefahren der Außenwelt zu finden. Die Geschichten, die uns erzählt wurden, ließen uns die schwierigen Zeiten der Vergangenheit nachempfinden und schenkten uns einen tiefen Einblick in das Leben der Menschen damals.

Nach dieser spannenden Entdeckungstour ging es weiter ins Biermuseum, wo wir alles über die Bierherstellung lernten. Die Führung war sehr informativ und lehrreich. Wir erfuhren nicht nur, welche Zutaten für das berühmte Pilsner Bier benötigt werden, sondern auch, wie die verschiedenen Herstellungsprozesse ablaufen. Es war faszinierend zu sehen, wie traditionelles Handwerk und moderne Techniken zusammenkommen, um ein so beliebtes Getränk zu produzieren.

Den Abschluss unseres Ausflugs bildete ein gemeinsames Mittagessen mit unseren tschechischen Freunden. Es war eine wunderbare Gelegenheit, sich besser kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Freundschaften zu schließen. Das Essen war köstlich, und die Atmosphäre war fröhlich und einladend.

Ein besonderer Dank gilt der EUREGIO EGRENSIS, die unseren Ausflug nach Pilsen finanziert hat. Durch ihre Unterstützung konnten wir diese wertvolle Erfahrung machen und sowohl die tschechische Kultur kennenlernen als auch die freundschaftlichen.

 

       

„Winterzauber auf der Piste: Eine erlebnisreiche Schiwoche für Schüler der Klassen 4 und 5/6“

Ein strahlend blauer Himmel, glitzernder Schnee und die Vorfreude auf das Schivergnügen – so begann die aufregende Schiwoche für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 und 5/6.. Durchgeführt wurde der Schikurs von den Lehrkräften  Katja Gieler, Kristin Maier und Anna Maria Prey sowie  den Schitrainern des örtlichen Schiclubs Alex Schön, Völkl Markus und dem ehemaligen Förderlehrer Hans Messer.
Da die schuleigenen Schier bereits vor den Weihnachtsferien ausgeteilt wurden, konnte diese rechtzeitig eingestellt werden. Deshalb war es möglich, gleich mit der Eröffnung des Liftbetriebs loszulegen und das exzellente Wetter und die hervorragenden Schneeverhältnisse, dank der Beschneiungsanlage, zu nutzen.

Die insgesamt 24 Schülerinnen und Schüler wurden in zwei Anfänger – sowie zwei fortgeschrittenen Gruppen eingeteilt. Erstere lernten zuerst einmal das Gleichgewicht zu halten, wie sie ihre Schier kontrollieren, zu bremsen und Kurven zu fahren. Groß war die Freude, als dann alle „Anfänger“ auf den großen Hang wechselten und ihre erlernten Fähigkeiten anwenden konnten. Die Fortgeschrittenen nutzten den Kurs, um ihre Techniken unter fachmännischer Anleitung weiter einzuüben und zu verfeinern.
Am Ende des Kurses fanden sich die Schüler nicht nur als bessere Schifahrer wieder, sondern auch als Teil einer eng verbundenen Schigemeinschaft. Das Abschlussrennen bot Gelegenheit, die Fortschritte unter Beweis zu stellen und stolz auf das Erlernte zu sein. Am Ende hatten alle Schüler den Slalom mit Bravour bestanden.
Während der gesamten Woche versorgte der Elternbeirat alle Teilnehmer mit warmen Tee. Aufgrund der großzügigen finanziellen Unterstützung der Stadt Pleystein sowie des Elternbeirats mussten die Kids nur einen geringen Unkostenbeitrag zahlen.

„Kreativer Austausch durch Trickfilme – Deutsche und tschechische Schüler arbeiten zusammen“

Erneut trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5/6 der Mittelschule Pleystein mit ihrer Partnerklasse aus Bor, diesmal in der Zottbachtalschule. Im Rahmen eines gemeinsamen Workshops, begleitet von den Medienpädagogen des Jugendmedienzentrums T1, tauchten die Schülerinnen und Schüler in die kreative Welt der Trickfilmproduktion ein.

In den Klassenzimmern der Schule entstand eine spannende Atmosphäre, als die Kinder in internationalen Teams zusammenarbeiteten, um mit Lego- und Playmobilfiguren eigene Trickfilme zu erstellen. Dieser kreative Austausch förderte nicht nur die Zusammenarbeit, sondern auch das interkulturelle Verständnis und die sprachliche Kommunikation zwischen den Schülerinnen und Schülern. Außerdem vertieften sie spielerisch ihre digitalen Fähigkeiten und lernten den Umgang mit der Stop-Motion-Technik. Stolz präsentierten die einzelnen Gruppen schließlich ihre sehenswerten Trickfilme.

Die Klassenleiterin der 5/6, Kristin Maier, sowie ihre tschechische Kollegin Anna Sudová, waren begeistert von der lebendigen Teilnahme der Kinder und dem regen Austausch, der an diesem Tag stattfand. Besonders erfreulich war, dass durch diese regelmäßigen Besuche bereits erste deutsch-tschechische Freundschaften entstanden sind, die den interkulturellen Dialog weiter stärken. Für dieses Schuljahr sind noch weitere Besuche geplant, die den Austausch und die Zusammenarbeit mit unserer tschechischen Partnerschule vertiefen intensivieren, wie ein gemeinsamer Besuch des Geschichtsparks in Bärnau.

 

Johanniter-Weihnachtstrucker

Auch in diesem Jahr beteiligen sich die Klassen der Grund – und Mittelschule Pleystein wieder an der Aktion der Johanniter-Weihnachtstrucker, und das schon seit 1997.

Und so machen sich die Johanniter-Weihnachtstrucker jedes Jahr ab dem 26. Dezember auf dem Weg in die ärmeren und ärmsten Regionen Europas. Jedes Jahr brechen Lastwagen, befüllt mit einer Vielzahl an Paketen auf, in diesem Fall speziell nach Rumänien, um bedürftigen Kindern unter die Arme zu greifen. Auch dieses Jahr rufen die Johanniter in der Vorweihnachtszeit dazu auf, Hygieneartikel und Grundnahrungsmittel in Pakete zu packen, um die Grundversorgung bedürftiger Kinder, Jugendlicher, Familien, älterer Menschen und von Menschen mit Behinderung zu sichern und auf diese Weise zur Weihnachtszeit ein Lächeln zu schenken. Entsprechend einer vorgegebenen Packliste sammelten die einzelnen Klassen fleißig die entsprechenden „Hilfsgüter“ und verpackten sie in die entsprechenden Kartons. Und auch im Kindergarten wurde fleißig gesammelt. Und so konnten insgesamt 17 Pakete ab den Weihnachtstrucker übergeben werden.

Elternbeirat spendet IPad Stifte

Seit November arbeiten die Schülerinnen und Schüler der JAMI-Klasse 5/6 an der Mittelschule Pleystein mit ihren eigenen IPads. Dies wurde durch die großzügige Förderung des Freistaats Bayern ermöglicht sowie der finanziellen Unterstützung der Stadt Pleystein für die Folgekosten. Nun zeigt sich auch der Elternbeirat spendabel. Sie übergaben den Mittelschülern jeweils einen IPadStift für einen noch besseren Einsatz der IPads. Jetzt ist es möglich, dass diese zum Beispiel im Programm „Good Notes“ sich Notizen machen, oder Hefteinträge in den Fächern Deutsch oder Englisch schreiben. Weiterhin können sie digital Arbeitsblätter ausfüllen beziehungsweise ihre Hausaufgaben erledigen, Texte markieren oder auch Bilder bearbeiten. Häufig werden die Stifte auch bei der Arbeit mit dem „Book Creator“ eingesetzt. Zahlreiche Vorteile sehen die Schülerinnen und Schüler im Einsatz der Stifte. So muss zum Beispiel kein Kopiergeld mehr bezahlt werden, man braucht kein Lineal, keinen Radiergummi oder keine Textmarker mehr. „Außerdem kann man verschiedene Schriften einstellen, was einem bei einer schlechteren Handschrift doch sehr hilft“, gesteht so mancher. Schließlich werde auch die Oberfläche besser geschont.

Mittelschule Pleystein ist nun ,,Digitale Schule der Zukunft”.

Im November dieses Jahres war es endlich soweit: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5/6 der Mittelschule Pleystein haben ihre persönlichen iPads erhalten und sind nun bestens für den digitalisierten Unterricht gerüstet. Diese bedeutende Verbesserung wurde durch die großzügige Förderung des Freistaats Bayern ermöglicht und ist ein wichtiger Schritt, um unsere Kinder und Jugendlichen auf die immer digitaler werdende Lebens- und Arbeitswelt von morgen vorzubereiten.

Mit der Einführung der Tablets wird die Medienbildung gestärkt, die Unterrichtsqualität gesteigert und Bildungsgerechtigkeit gewährleistet. In einer zunehmend komplexen digitalen Welt ist es entscheidend, dass die Schülerinnen und Schüler auf diese Herausforderungen vorbereitet sind. Digitale Kompetenzen werden daher fächerübergreifend gefördert, sodass die Lernenden nicht nur passiv Medien konsumieren, sondern aktiv digitale Lernprodukte wie Präsentationen, Lernvideos oder Podcasts gestalten können.

Die neue Lernkultur ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, zeit- und ortsunabhängig mit ihren Lehrkräften und untereinander zu kommunizieren, Materialien auszutauschen und Feedback zu geben sowie zu erhalten. Dabei werden digitale und analoge Lernformate bewusst miteinander kombiniert, um ein umfassendes Lernerlebnis zu schaffen.Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler der Klasse 5/6 ist groß, und sie freuen sich darauf, ihre neuen Geräte in den kommenden Tagen auszuprobieren und in den Unterricht zu integrieren.

Elternbeirat spendet IPad Stifte

Seit November arbeiten die Schülerinnen und Schüler der JAMI-Klasse 5/6 an der Mittelschule Pleystein mit ihren eigenen IPads. Dies wurde durch die großzügige Förderung des Freistaats Bayern ermöglicht sowie der finanziellen Unterstützung der Stadt Pleystein für die Folgekosten. Nun zeigt sich auch der Elternbeirat spendabel. Sie übergaben den Mittelschülern jeweils einen IPadStift für einen noch besseren Einsatz der IPads. Jetzt ist es möglich, dass diese zum Beispiel im Programm „Good Notes“ sich Notizen machen, oder Hefteinträge in den Fächern Deutsch oder Englisch schreiben. Weiterhin können sie digital Arbeitsblätter ausfüllen beziehungsweise ihre Hausaufgaben erledigen, Texte markieren oder auch Bilder bearbeiten. Häufig werden die Stifte auch bei der Arbeit mit dem „Book Creator“ eingesetzt. Zahlreiche Vorteile sehen die Schülerinnen und Schüler im Einsatz der Stifte. So muss zum Beispiel kein Kopiergeld mehr bezahlt werden, man braucht kein Lineal, keinen Radiergummi oder keine Textmarker mehr. „Außerdem kann man verschiedene Schriften einstellen, was einem bei einer schlechteren Handschrift doch sehr hilft“, gesteht so mancher. Schließlich werde auch die Oberfläche besser geschont.

Mit „Gregs Tagebuch 6 – Keine Panik“ auf’s Siegerpodest

Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Sechstklässler der Zottbachtalmittelschule am Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels. Dieser wird seit 1959 jährlich von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen durchgeführt.

In die Endauscheidung schafften es vier Schülerinnen. Hier lasen sie aus ihrem jeweiligen Lieblingsbuch vor, nämlich Pia Sporr mit“Penny Pepper – Spion am Strand“ von Ulrike Lenz und Lins Hänsch“, Fatima Addad mit „Magic Girls- Eine verratene Liebe“ von Marliese Arold, Sophia Pausch mit „Gregs Tagebuch 6 – Keine Panik“ von Jeff Kinney und Hanna Schmeidl mit „Melena und die Sache mit dem Skateboard“ von Sabine Zett.

Nach diesem Durchgang lagen alle Teilnehmer recht eng beieinander. Und deshalb musste der zweite Durchgang die Entscheidung bringen, mit einer unbekannten Textstelle aus dem Buch „Oh du fröhliche Entführung“ von Kirsten Boie. Die Mitglieder der Jury, bestehend aus Klassenleiterin Kirstin Maier, Rektor Gerhard Steiner sowie Alfred Held von der Stadtbücherei Pleystein, hatten es nicht leicht, denn alle „Vorleserinnen“ lagen mit ihren Punkten sehr eng beieinander. Letztendlich schaffte es Sophia Pausch aufs Siegerpodest, und nimmt so am Kreisentscheid teil. Äußerst knapp dahinter lag Hanna Schmeidl, gefolgt von Pia Sporr und Fatima Addad.

Bei der Aushändigung der Schulsiegerurkunden lobte Rektor Gerhard Steiner nochmals alle Teilnehmer für deren Leseleistungen und überreichte ihnen einen Büchergutschein als Belohnung.

Schulhund Buddy

Seit Schuljahresbeginn bereichert Buddy, der Schulhund, das Schulleben an den Zottbachschulen in Pleystein, sehr zur Freude der Schülerinnen und Schüler.

Buddy ist ein dreijähriger Golden Retriever Rüde und begleitet Konrektorin Kerstin Krämer-Höreth mehrmals die Woche im Unterricht in Pleystein. Am Dienstag und Freitag ist er morgens auch an der Grundschule in Waidhaus und an der Grundschule in Neudorf vorort. Buddy trägt zu einem positiven und ruhigen Unterrichtsklima bei. Er unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei Nervosität sowie Angst während der Probearbeiten, fördert ihr Selbstvertrauen und steigert das Verantwortungsbewusstsein der Kinder und Jugendlichen.

Momentan macht Buddy noch eine Zusatzausbildung zum Therapiehund in Regensburg. Die Leseförderung ist nur ein Bereich von vielen, bei dem Buddy eingesetzt werden kann. Hierbei ist es Kindern mit Problemen beim Lesen möglich, Buddy ganz entspannt vorzulesen und so ihre Lesefähigkeit zu verbessern. Des Weiteren kann er bei Differenzierungsmaßnahmen wie beispielsweise in Mathematik eingesetzt werden.

Der Nikolaus ist da!

             

Am 5. Dezember war es endlich so weit: Der Nikolaus machte einen besonderen Halt an der Grundschule in Georgenberg, um die Schülerinnen und Schüler mit einem zauberhaften Besuch zu überraschen.

Nach einem kurzen Spaziergang zur nahegelegenen Kapelle, trat der Nikolaus, wie aus dem altbekannten Gedicht, mit kräftigen Schritten aus dem Wald hervor. Mit seinem roten Gewand und dem goldenen Stab zog er die Blicke der Kinder sofort auf sich. Der Nikolaus lobte die Schülerinnen und Schüler für ihre guten Leistungen und ihr Engagement im Schulalltag, sprach aber auch die ein oder andere kleine „Ermahnung“ aus. Als Belohnung hatte der Nikolaus für jedes Kind eine Überraschung dabei. Bevor der Nikolaus wieder weiterzog, verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler noch feierlich mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“.

 

Erste Hilfe Kurs in Partnerschule Bor

 

Die Klassen 5/6 unternahmen im November einen spannenden Ausflug zu unserer tschechischen Partnerschule in Bor. Begleitet von Frau Maier und Frau Metzger, erlebten die Schülerinnen und Schüler einen lehrreichen und interkulturellen Tag voller neuer Erfahrungen. Ein zentrales Element des Besuchs waren die Workshops zur Ersten Hilfe, die in deutsch-tschechischen Gruppen stattfanden. Begleitet wurden die Workshops vom Grenzüberschreitenden Rettungsdienst, der ebenfalls mit einem deutsch-tschechischen Team präsent war.

Unter der wachsamen Aufsicht der medizinischen Profis trauten sich die Teams an die Wiederbelebung. Sie übten die korrekte Anwendung an speziellen Übungspuppen und gewannen dadurch Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen. Ein weiterer Schwerpunkt war das fachgerechte Verbinden von blutenden Wunden. Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie man einen Druckverband anlegt und welche Schritte bei verschiedenen Verletzungen zu beachten sind.

Zum Abschluss des ereignisreichen Tages fand ein Quiz zur Ersten Hilfe statt. Dieses Quiz bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihr neu gewonnenes Wissen unter Beweis zu stellen. In gemischten Teams beantworteten sie Fragen und lösten Aufgaben, was sowohl den Teamgeist stärkte als auch die Lerninhalte festigte.

Der Klassenausflug zur Partnerschule in Bor war ein großer Erfolg und eine Bereicherung für alle Beteiligten. Die Schülerinnen und Schüler kehrten mit wertvollen Erfahrungen und neuen Freundschaften nach Hause zurück.  

   

Einführung der Verfassungsviertelstunde in der Kombiklasse 5/6

In diesem Schuljahr wird zum ersten Mal die Verfassungsviertelstunde an bayerischen Schulen durchgeführt, die eingeführt wurde, um das Bewusstsein der Schüler für demokratische Werte und die Grundlagen unserer Verfassung zu schärfen. In der Kombiklasse 5/6 leitete Klassenlehrerin Kristin Maier eine inspirierende Verfassungsviertelstunde, die sich intensiv mit dem Thema Demokratie auseinandersetzte.

Zu Beginn wurde ein Märchen vorgelesen, das die Schüler in eine fantasievolle Welt entführte, in der der König mit absurden Gesetzen regierte. Beispielsweise war es montags nur erlaubt, Brokkoli zu essen, während Schokolade strengstens verboten war. Diese Erzählung diente als lebendige Illustration der Auswirkungen einer autokratischen Herrschaft.

Im Anschluss hörten die Schüler einen Podcast, in dem Kinder darüber berichteten, was Demokratie für sie bedeutet. Diese unterschiedlichen Perspektiven regten die Schüler zum Nachdenken und Diskutieren an.

Abschließend gestalteten alle gemeinsam ein farbenfrohes Plakat, das vom Kreisjugendring Neustadt a.d. Waldnaab bereitgestellt wurde. Dieses Plakat fasste die Erkenntnisse der Klasse zusammen und repräsentierte ihre Vision von einem demokratischen Miteinander. Die Aktion förderte nicht nur das Verständnis der Schüler für demokratische Grundwerte, sondern stärkte auch den Gemeinschaftssinn und die Kreativität der Klasse.

Verkehrswacht Vohenstrauß e.V. spendet Roller

Der Vorsitzende Hans Messer überreichte fünf Tretroller an die Grundschüler, um die für die Verkehrserziehung wichtigen Schonraumübungen durchführen zu können. Herr Messer betonte, dass der Erwerb der radfahrerspezifischen Kompetenzen  bereits in der ersten Jahrgangsstufe beginnen sollte. Zunächst ist der Gleichgewichtssinn, das Spurverhalten, das Schwungempfinden, das Dimensionsgefühl und wenigstens ansatzweise auch die Sozialkompetenz bei der Benutzung eines Zweirads zu entwickeln. Dazu eignet sich am besten der Roller. Deshalb nennt der LehrplanPLUS unter den Kompetenzerwartungen ausdrücklich auch das Üben mit dem Roller im Schonraum.

Das Ziel des Projektes „Schonraumübungen in der 2. und 3. Jahrgangsstufe“ ist es, nicht nur den Gleichgewichtssinn der Schüler- und Schülerinnen zu trainieren. Nach den Maßgaben des Lehrplan Plus ist auch das Training des Spurgestaltens und des Schwungempfindens beim Führen von Fahrzeugen, wie z.B. dem Fahrrad, wichtig. Dabei soll auch die Kompetenz des „Dimensionsgefühls“ entwickelt werden, wobei die Sozialkompetenz nicht vernachlässigt werden darf.

Auch Bürgermeister Rainer Rewitzer und Rektor Gerhard Steiner bedankten sich für diese großzügige Spende der Verkehrswacht und wiesen auf die Notwendigkeit des Übens abseits des Straßenverkehrs hin.

Die Schultüte ist gepackt: Start in einen neuen Lebensabschnitt für Georgenbergs Erstklässler

Mit vielen positiven Eindrücken starteten die elf neuen Erstklässler Dienstag ihr Schulleben am Schulort Neudorf der „Zottbachtalschulen Pleystein“. Trotz des schlechten Wetters der Kinder strahlten die Kids vor Begeisterung und Vorfreude heller als die dunklen Wolken am Himmel.Die Feierlichkeiten wurden mit einem fröhlichen Begrüßungslied von den Schülern der 2., 3. und 4. Klassen sowie ihrer künftigen Klassenlehrerin Patrizia Reitinger, eröffnet. Die Erstklässler wurden in ihr Klassenzimmer geführt, wo sie ihre neuen Klassenmaskottchen, den Elefanten und die Maus aus der beliebten „Sendung mit der Maus“, kennenlernen durften. Diese ersten Begegnungen halfen dabei, die anfängliche Nervosität ein wenig zu mildern und die Kinder auf die kommenden Schuljahre einzustimmen.Während die Erstklässler das Klassenzimmer erkundeten, wurden ihre Eltern vom Elternbeirat aufs Beste betreut. Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die Eltern austauschen, sich über den Schulalltag informieren und die besondere Atmosphäre des ersten Schultages genießen.

Im anschließenden Schulanfangsgottesdienst in der Pfarrkirche erbat Pfarrer John Subash Vincent den Segen Gottes.

Aufgeregt in den ersten Schultag

Etwas nervös, aber auch neugierig, auf das, was sie am ersten Schultag erwartet, betraten 16 Schulanfänger zusammen mit ihren Eltern und Großeltern ihr neues Klassenzimmer. Klassenlehrerin Andrea Prokisch begrüßte alle aufs Herzlichste. Auch Bürgermeister Rainer Rewitzer ließ es sich nicht nehmen, den Erstklässlern persönlich alles Gute zu wünschen. Dann durften die Kids ihre Namensschilder farbig gestalten, und spielten schließlich noch das Kennenlernspiel „Mein rechter rechter Platz ist leer…“. In der Zwischenzeit begleitete Konrektorin Kerstin Krämer-Höreth die Eltern ins Elterncafe, wo sie vom Elternbeirat mit Kaffee und Kuchen verköstigt wurden. Den vorausgegangenen Gottesdienst gestalteten Religionslehrerin Katja Gieler und Pater Tom. In einer mitgebrachten Schultüte waren gute Wünsche für die Kids eingepackt, wie zum Beispiel dass sie sicher jeden Tag zur Schule kommen, oder dass sie auch noch genug Zeit zum Spielen haben. Pater Tom segnete schließlich alle Kinder.

Pleysteiner Zottbachtalschule glänzt nach Generalsanierung mit hochmodernen Klassenzimmern

Mit einer Feier schließt die Zottbachtalgrund- und Mittelschule Pleystein nach rund fünfjähriger Arbeitszeit die Generalsanierung ab. Dank einer ganzen Reihe von Verbesserungen ist sie nun fit für die Zukunft.

 

Text und Bilder von Walter Beyerlein

Das Projekt Generalsanierung der Zottbachtalgrund- und Mittelschule kann sich sehen lassen: Die Baukosten betrugen insgesamt 7,25 Millionen Euro, rund 5,5 Millionen Euro Zuschüsse gewährten der Freistaat Bayern und der Bund. Der Eigenanteil der Stadt belief sich auf rund 2,2 Millionen Euro.

Bürgermeister Rainer Rewitzer begrüßte in der Aula der Zottbachtalschule zahlreiche Ehrengäste, darunter die Bürgermeister und Stellvertreter aus Floß, Flossenbürg, Georgenberg, Leuchtenberg, Moosbach, Vohenstrauß und Waidhaus. Auch die Altbürgermeister Willi Reil und Johann Walbrunn, eine Abordnung aus der Patenstadt Bor sowie Vertreter der Patenkompanie 104 der Bundeswehr mit aktuellem Standort Weiden waren anwesend.

Stadt leistet großen Eigenanteil

Rewitzer dankte dem Stadtrat für die Erkenntnis, dass die Sanierungsmaßnahmen notwendig gewesen seien und dafür auch im jeweiligen Haushaltsplan der Stadt die Finanzmittel bereitgestellt wurden. „Trotz der enormen Förderung war ein großer Eigenanteil zu leisten“, betonte Pleysteins Stadtoberhaupt. Dieser Eigenanteil ergibt sich, wenn die Gesamtförderung in Höhe von 5.504.683 Euro den Gesamtbaukosten von 7,25 Millionen Euro gegenübergestellt wird.

Ausführlich blickte das Stadtoberhaupt auf die Geschichte der Schulsanierung zurück, die im Jahr 2016 begonnen hat. Unabhängig von den zugesagten Förderungen von Bund und Land habe es auch Diskussionen gegeben, wenn es beispielsweise um Farbgebungen ging. „Die Zeiten waren nicht einfach“, sagte Rewitzer. Firmen und auch Material waren Mangelware. Wichtig sei aber gewesen, trotz aller Probleme nie den Mut zu verlieren. Am Ende sei aber eine Schule geschaffen worden, in der die Grund- und Mittelschüler bestens auf das spätere Leben vorbereitet werden.

Schulamtsdirektorin Margit Walter würdigte die umfangreichen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen als „mutiges Schreiten nach vorne“. Die Schaffung der neuen Räume zeige den von der Stadt und Schule gewollten Schulentwicklungsprozess. Schulleiter Gerhard Steiner dankte namens des Lehrerkollegiums für die Entscheidung der Stadt, Geld in Bildung investiert zu haben. Dafür seien hochmoderne Klassenzimmer mit Schallschutz und mit modernster Technik eingerichtet worden. Er habe wegen der tollen Ausstattung sogar seinen Ruhestand um ein halbes Jahr hinausgeschoben, um diese Technik noch genießen zu können, meinte Gerhard Steiner.

Ideale Lernbedingungen

Stellvertretende Landrätin Andrea Lang betonte, dass die Generalsanierung der Zottbachtalschule ideale Lernbedingungen schaffe. Niemand in der Stadtspitze habe zu Beginn gewusst, dass aus der geplanten energetischen Sanierung eine Generalsanierung erwachsen würde. „Das ist dir Rainer mit Durchsetzungskraft gegenüber Kritikern und vor allem mit vielen starken Nerven gelungen“. Mit klaren Worten verteidigte die stellvertretende Landrätin das Aufhängen der Kreuze in den Klassenzimmern. „Ohne Kreuz kann die Kirche und auch die Gesellschaft nicht funktionieren“.

Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger meinte: „Nur die Bildung ist der zentrale Rohstoff in unserer Region.“ Die Stadt habe alle Fördermittel ausgeschöpft, vor allem, um die Digitalisierung der Schule als Einrichtung für die Zukunft zu erreichen. Das Besondere an der Finanzierung: Die coronagerechte stationäre raumlufttechnischen Anlagen wurden mit Bundesmitteln beschafft, sagte Oetzinger mit dem Blick auf den anwesenden Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht.

Intensive Baugeschichte

Architekt Alexander Juretzka aus Weiden nannte die Baugeschichte „lange und intensiv“, die sich aus der ursprünglich geplanten reinen energetischen Sanierung mit dem Förderprogramm „KIP“ entwickelt habe, weil sich ein weitaus größerer Sanierungsbedarf ergeben hat. Deshalb seien energetische Sanierung, die Modernisierung der kompletten Innenräume und die Generalsanierung mit Schaffung der Zukunftstauglichkeit verbunden worden.

Stadtpfarrer Adam Karolczak weihte die sanierte Schule ein und segnete beim Rundgang die einzelnen Räume. Beim abschließenden kalten Buffet gab es für alle Gäste die Möglichkeit zum Gedankenaustausch oder aber auch zur Besichtigung der neuen Schulräume.

Hintergrund:

Zuschüsse zur Sanierung der Zottbachtalschule in Pleystein

  • Kommunalinvestitionsprogramm „KIP“: Energetische Sanierung 1.055.000 Euro
  • Kommunalinvestitionsprogramm „KIP-S“: Decken 1.187.200 Euro
  • Bayerisches Finanzausgleichsgesetz „FAG“ : 2.420.000 Euro
  • Bundesförderung Corona-gerechte stationäre Raumluftanlagen und Zu-/Abluftventilatoren: 360.537 Euro
  • Digitalpakt Schule: Digitale Tafeln 31.496 Euro

 

                       

     Von Seeräubern und Piraten sangen Kinder der Zottbachtalschule bei                                            Schulleiter Rektor Gerhard Steiner (rechts) führt die Ehrengäste durch die neuen 

           der Einweihungsfeier nach der Generalsanierung der Schule.                                                              Räumlichkeiten  und erklärt deren Funktionen im Schulbetrieb

Aufgeregt in den ersten Schultag 

Etwas nervös, aber auch neugierig, auf das, was sie am ersten Schultag erwartet, betraten 16 Schulanfänger zusammen mit ihren Eltern und Großeltern ihr neues Klassenzimmer. Klassenlehrerin Andrea Prokisch begrüßte alle aufs Herzlichste. Auch Bürgermeister Rainer Rewitzer ließ es sich nicht nehmen, den Erstklässlern persönlich alles Gute zu wünschen. Dann durften die Kids ihre Namensschilder farbig gestalten, und spielten schließlich noch das Kennenlernspiel „Mein rechter rechter Platz ist leer…“.

In der Zwischenzeit begleitete Konrektorin Kerstin Krämer-Höreth die Eltern ins Elterncafe, wo sie vom Elternbeirat mit Kaffee und Kuchen verköstigt wurden. Den vorausgegangenen Gottesdienst gestalteten Religionslehrerin Katja Gieler und Pater Tom. In einer mitgebrachten Schultüte waren gute Wünsche für die Kids eingepackt, wie zum Beispiel dass sie sicher jeden Tag zur Schule kommen, oder dass sie auch noch genug Zeit zum Spielen haben. Pater Tom segnete schließlich alle Kinder.

Die Schultüte ist gepackt: Start in einen neuen Lebensabschnitt für Georgenbergs Erstklässler

Mit vielen positiven Eindrücken starteten die elf neuen Erstklässler Dienstag ihr Schulleben am Schulort Neudorf der „Zottbachtalschulen Pleystein“

Trotz des schlechten Wetters der Kinder strahlten die Kids vor Begeisterung und Vorfreude heller als die dunklen Wolken am Himmel. Die Feierlichkeiten wurden mit einem fröhlichen Begrüßungslied von den Schülern der 2., 3. und 4. Klassen sowie ihrer künftigen Klassenlehrerin Patrizia Reitinger, eröffnet. Die Erstklässler wurden in ihr Klassenzimmer geführt, wo sie ihre neuen Klassenmaskottchen, den Elefanten und die Maus aus der beliebten „Sendung mit der Maus“, kennenlernen durften. Diese ersten Begegnungen halfen dabei, die anfängliche Nervosität ein wenig zu mildern und die Kinder auf die kommenden Schuljahre einzustimmen.

Während die Erstklässler das Klassenzimmer erkundeten, wurden ihre Eltern vom Elternbeirat aufs Beste betreut. Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die Eltern austauschen, sich über den Schulalltag informieren und die besondere Atmosphäre des ersten Schultages genießen.

Im anschließenden Schulanfangsgottesdienst in der Pfarrkirche erbat Pfarrer John Subash Vincent den Segen Gottes.

Zu Besuch bei unserer Partnerschule in Bor

Am 11. Juni unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3/4 und 5/6 gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Maier und Frau Hertle eine spannende Klassenfahrt zur tschechischen Partnerschule. Die Reise sollte den interkulturellen Austausch und die Freundschaft zwischen unseren Schulen fördern.

 

Herzliches Willkommen und kreative Workshops

Unsere Ankunft an der tschechischen Schule wurde mit großer Begeisterung und herzlicher Gastfreundschaft empfangen. Nach einer kurzen Begrüßung ging es direkt los mit den ersten Aktivitäten. Die Kinder hatten die Gelegenheit, ihre kreativen Talente zu entfalten und kleine Anhänger zu basteln. Unter der Anleitung erfahrener tschechischer Lehrerinnen und Lehrer entstanden wunderschöne Kunstwerke, die die Kinder als Erinnerung an diesen besonderen Tag mit nach Hause nehmen konnten.

Tanz und Musik

Ein weiteres Highlight des Tages war das gemeinsame Tanzen. Die Schülerinnen und Schüler beider Schulen lernten moderne Tänze kennen und hatten viel Spaß dabei, diese gemeinsam zu tanzen. Die Musik brachte nicht nur Bewegung in den Tag, sondern auch viel Freude und Lachen.

Der Baum der Freundschaft

Ein besonders symbolisches und bedeutungsvolles Projekt war das Basteln eines Baumes der Freundschaft. Die Kinder beider Schulen gestalteten gemeinsam diesen Baum, der nun in der tschechischen Schule seinen Platz gefunden hat. Jeder Schüler durfte ein Blatt mit seinem Handabdruck basteln und an den Baum hängen, was den Baum zu einem lebendigen Zeichen der wachsenden Freundschaft zwischen unseren Schulen machte.

Besichtigung der Kapelle

Zum Abschluss des ereignisreichen Vormittages stand die Besichtigung einer nahegelegenen Kapelle auf dem Programm. Die Kinder erkundeten diese mit einer Schnitzeljagd. Besonders beeindruckend war die Schwarze Madonna.

Die Klassenfahrt zur tschechischen Partnerschule war ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler hatten nicht nur viel Spaß, sondern lernten auch viel über die Kultur und die Traditionen unserer tschechischen Freunde. Der Tag stärkte die Freundschaft und den Zusammenhalt zwischen den beiden Schulen und bleibt sicherlich allen Teilnehmern lange in Erinnerung.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren tschechischen Gastgebern und freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte und Besuche in der Zukunft.

Die 8. Klasse unterwegs in Weiden bei der GSI

Potentialanalyse bei GSI in Weiden

Am 4. und 5. Juni hatte die 8. Klasse die Gelegenheit, an einer Potentialanalyse bei der Gesellschaft Schulungs- und Informationsdienstleistungen (GSI) in Weiden teilzunehmen. Während dieser zwei Tage wurden die Schülerinnen und Schüler intensiv betreut und erhielten Einblicke in ihre individuellen Stärken und Schwächen. Die Analyse half ihnen, ihre Fähigkeiten besser zu erkennen und potenzielle Berufsfelder zu identifizieren, die ihren Talenten entsprechen könnten. Durch verschiedene Übungen und Tests konnten die Jugendlichen ihre sozialen, methodischen und personalen Kompetenzen unter Beweis stellen und weiterentwickeln.

Berufsorientierungswoche vom 17. – 21. Juni

In der Woche vom 17. bis 21. Juni fand eine umfangreiche Berufsorientierungswoche statt, in der die Schülerinnen und Schüler praxisnahe Einblicke in zwei verschiedene Berufsfelder erhielten: die Elektrobranche und den Bereich Wirtschaft und Verwaltung.

Elektrobranche

In diesem Bereich wurden die Schüler mit grundlegenden Techniken und Kenntnissen vertraut gemacht. Die Inhalte umfassten:

  • Verbindungstechniken (vor allem Verlöten)
  • Stromkreis und Schaltungen
  • Herstellung eines Flaschenöffners

Bereich Wirtschaft und Verwaltung

Im Bereich Wirtschaft und Verwaltung lag der Fokus auf administrativen und kaufmännischen Aufgaben. Die Inhalte umfassten:

  • Kostenberechnung Drucker-Toner
  • Geschäftsbrief (Reklamation)
  • Angebotsvergleiche

Diese Berufsorientierungswoche bot den Jugendlichen eine wertvolle Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln und einen tieferen Einblick in verschiedene Berufsfelder zu erhalten.

Berufsorientierung schon ab der 5. Klasse

Auch die jüngsten Mittelschüler durften mit ihrer Fachlehrerin Jutta Reinisch bereits in der Lehrlingswerkstatt der Firma Leistritz arbeiten
und ein Geschicklichkeitsspiel bauen. Es wurde ein Stromkreis, mit Summer und  Licht als Verbraucher, auf eine Holzplatte montiert.
Unter Anleitung von Ausbilder Markus Schwander und Unterstützung der Lehrlinge konnte jeder Mittelschüler die Aufgabe gut bewerkstelligen.
Da die Schüler und Schülerinnen unter 14 Jahre waren, durften sie noch keine Maschinen betätigen, jedoch an der „Handarbeitsplätzen“ interessante Arbeitsschritte ausführen.
Verschiedenste Arbeitstechniken, wie abisolieren, löten, Draht biegen, durchschlagen, vorbohren, schrauben konnten die Kids fachgerecht durchführen.
Stolz probierten sie dann ihr Geschicklichkeitsspiel „Der heiße Draht“ aus und hatten viel Spaß dabei.

Berufsorientierung bei der Firma Leistritz in Pleystein

Mit großer Vorfreude startete die 8. Klasse Gruppe Soziales mit ihrer Fachlehrerin Jutta Reinisch zu einem Praktikumstag zur Firma Leistritz und sie wurden dort herzlich vom Ausbilder Herrn Schwandner begrüßt. Nach einer Sicherheitseinweisung konnten die Schüler und Schülerinnen mit Hilfe der Auszubildenden in der Lehrlingswerkstatt eine Walze aus Metall fertigen.

Die Azubis hatten einen genauen schrittweisen Arbeitsplan gezeichnet und unterstützten die Mittelschüler an allen Maschinen. Sie erhielten fundierte Arbeitsanleitungen und konnten sich so im Drehen, Fräsen und Bohren ausprobieren. Zuletzt wurden die Walzen in Handarbeit zusammengeschraubt. Sogar die Namen wurden auf das Walzendach von einem Mitarbeiter eingefräst. Die Jugendlichen erhielten einen ausführlichen praktischen Einblick in den Beruf des Zerspanners/in und Herr Schwandner erwähnte in seinen Schlussworten, dass die Mittelschüler als Azubis stets willkommen sind in der Firma Leistritz.

Mit dem Versprechen, im Unterricht Soziales ein Dankeschön für die Leistritz-Azubis herzustellen, verließen die Schüler stolz die Lehrlingswerkstatt mit ihren selbst gefertigten Walzen.

Besichtigung der Firma Leistritz

 

Die gesamte 8. Klasse wurde zu einem interessanten Info-Tag in die metallverarbeitende Firma Leistritz eingeladen.

Ein informativer Rundgang durch alle Abteilungen, mit genauen Erklärungen mittels Kopfhörer, eröffnete den Tag. Besonders die eigene Abteilung der Lehrlingsausbildung beeindruckte die Schüler.

Ein Besuch im großen Info-Truck rundete den Tag ab. Dort wurden Erfahrungen über Praktika ausgetauscht, und an verschiedenen „Ausprobierstationen“ experimentiert.

So konnten die Schüler eine Fräsmaschine unter Anleitung programmieren, verschiedene Stromkreise aufbauen, mit Fertigungsrobotern trainieren und sich rund um die vielen Metallberufe ausführlich informieren.

Mit der Aussicht, in der Lehrlingswerkstatt direkt selbst arbeiten zu dürfen, verließen die Schüler und Schülerinnen mit ihren beiden Fachlehrkräften Jutta Reinisch und Renate Krüger- Leibl die Firma Leistritz wieder. 

Den Römern auf der Spur

 

 

Einen Geschichtsunterricht der besonderen Art erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5/6. Dr. Lorenz Burger vom Regensburger Verein Cultheca gab äußerst anschaulich einen Einblick in das Alltagsleben der Römer.

Als Erstes ging es ums Essen. Die Römer benutzen keine Gabeln, sondern nur Löffel, wobei sie die Spitze zum Aufspießen der Speisen benutzten. Die reichen Leute benutzten feines rotes Geschirr. Es wurde viel Wein getrunken und die Limonade wurde aus Wasser und Essig zusammengemischt. Fast alle Speisen wurden mit „Garum“ ergänzt, einer salzigen Fischsoße, hergestellt aus Fischinnereien.

Die römischen Soldaten hießen Legionäre, und sie errichteten in unserer Nähe „Castra Regina“ = Regensburg ab 175 n.Chr.  Dort waren rund 6000 Legionäre stationiert. Zu deren Aufgaben gehörten natürlich das Wache halten und das Trainieren der Kriegsführung, aber auch Bauarbeiten. Untergebracht waren sie jeweils zu acht in einer eineinhalb Zimmerwohnung.

Im praktisches Teil ging es einmal um die Kleidung. Hier erfuhren die Kinder, dass im römischen Reich die Gesellschaft in vier unterschiedlichen Gesellschaftsschichten eingeteilt war. Demensprechend gestaltete sich auch ihre Kleidung. Mit 16% bildeten die Sklaven die unterste Schicht. Über ihnen standen die Bauern und Handwerker mit 80%. Ihre Toga bestand aus feinerem Stoff und war schon sauberer vernäht. Weiterhin benutzten sie schon einen Gürtel. Die ganz Reichen, wie zum Beispiel die Senatoren, machten 4% der Gesamtbevölkerung aus. Die Frauen trugen zusätzlich eine Stola ( eine Art Kleid) mit einem edlen Gürtel und eine Palla, ein eingefärbtes schönes Tuch. Die reichen römischen Bürger eine weiße Tunica und eine 12 m lange Toga. Dieses Einkleiden bedurfte der Mithilfe eines Sklaven und dauerte bis zu zwei Stunden.

Besonders überrascht waren die Kids, als sie erfuhren, dass die Römer damals keine Unterhosen trugen. Erst als sie sich im kälteren „Germanien“ aufhielten, verwendeten sie diese nach dem Vorbild der Germanen. Großen Spaß hatten die auserwählten Schülerinnen und Schüler, als sie sich dementsprechend einkleiden durften.

Schließlich durften sie auch einige typische römische Spiele ausprobieren. Dazu gehörten Spiele mit Nüssen wie dem Orca-Spiel, oder Spiele mit Astragalen (= Sprunggelenke von Ziegen und Schafen). Hierbei mussten diese hochgeworfen und mit den Handrücken aufgefangen werden. Sehr beliebt waren auch unterschiedliche Brettspiele. Hier durften die Kids selber eine Rundmühle, dem Vorgänger unseres heutigen Mühlespiels, herstellen und auch mit nachhause nehmen.

 

Regibert – Abschlussveranstaltung des Leseprojekts

Regibert wurde zurück gezaubert und wohnt nun wieder in seinem Zimmer in der Regionalbibliothek.

Herzlichen Glückwunsch und ein Dankeschön an unsere Grundschüler, die fleißig gelesen und viele Hexentaler gesammelt haben und dadurch zur Befreiung der Leseraupe beigetragen haben. Am Mittwochnachmittag fand die Abschlussveranstaltung des Leseprojekts „Regibert – total verhext“ in Weiden statt. Auch unsere Klassensiegerinnen Paula, Emma und Anna haben gemeinsam mit Frau Ach daran teilgenommen. Sie erlebten eine tolle interaktive Lesung mit der Tafiti-Illustratorin Julia Ginsbach. Das war eine schöne Anerkennung ihrer Leseleistung. Zur Erinnerung ließen sich die Mädchen noch die Plakate der Veranstaltung von der Grafikerin signieren.

 

 

Regibert total verhext

Unter diesem Motto startete nach den Faschingsferien das Leseprojekt der Regionalbibliothek in Zusammenarbeit mit den Grund- und Mittelschulen im Schulamtsbezirk Neustadt / Waldnaab und der Stadt Weiden.

Weil ihm seine Leibspeise Buchstabensuppe ausgegangen war, machte sich der hungrige Regibert auf die Suche nach etwas Essbarem und fraß im Garten ungefragt den Zylinderputzer der Hexe Amethysta. Die Pleysteiner Grundschüler erfuhren von Lehrerin Stefanie Ach, dass die Leseraupe der Regionalbibliothek Weiden daraufhin von der bösen Hexe in eine übelriechende Stinkesocke verhext wurde. Die Kinder waren schnell gefesselt von der Rahmenhandlung und wollten ihren Beitrag leisten, Regibert schnell wieder zu befreien. Dazu sollten bis zum Beginn der Osterferien möglichst viele Bücher gelesen werden. Für jede Lektüre gab es einen Hexentaler. Außerdem mussten durch verschiedene Rätsel zwölf Zaubertrankzutaten entschlüsselt werden. Diese konnte die gute Hexe Lamia von den Hexentalern aller teilnehmenden Schulen kaufen. Damit war es ihr möglich, einen Trank zu mixen und Regibert zu erlösen. Einige Kinder stellten ein von ihnen gelesenes Buch durch ein Lapbook vor.

Durch ihren Lesefleiß sammelten die Mädchen und Buben der drei GS-Klassen aus Pleystein 466 Taler. In Georgenberg waren es bei den zwei Kombiklassen 208 Geldstücke. Insgesamt konnte die Zottbachtal-GS somit 674 Taler melden. Die eifrigsten Leserinnen der Pleysteiner Klassen waren Paula Lohr, 1. Klasse, Emma Putzer, Klasse 2/3 und Anna Putzer, Klasse 3/4. Mit 249 gesammelten Hexentalern konnte die Kombiklasse 3/4 den Klassensieg für sich verbuchen.

 

Schulkinowoche begeistert Grundschüler

Im Rahmen der Schulkinowoche besuchten im März alle Grundschüler aus Pleystein und Georgenberg gemeinsam mit ihren Lehrkräften das Kino in Oberviechtach. Die Verfilmung des Kinderbuchklassikers „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler begeisterte alle. Mit frischem Popcorn gut versorgt verfolgten die Schülerinnen und Schüler gespannt die Handlung.

Berufsorientierung – Die 8. Klasse besucht das Klinikum in Weiden

 

Zu dem großen Event „Berufe rund um die Pflege“ wurde auch die Achtklässler der Mittelschule Pleystein ins Weidener Klinikum eingeladen. Gemeinsam mit Fachoberlehrerin Jutta Reinisch besuchten sie insgesamt zwölf Informationsstände, an denen vielfältige Berufe im Pflegebereich vorgestellt wurden, die natürlich auch Mittelschüler ergreifen können. In der Anästhesie beatmeten sie einen „Patienten“ und fischten mit endoskopischen Werkzeugen ein Gummibärchen aus einem Magen. Weiterhin wurden Medizinprodukte aufbereite und sie lernten viel über das Reanimieren im richtigen Rhythmus. Schließlich durften manche ein „Baby“ wickeln oder ein „Neugeborenes“ im Brutkasten pflegen. Schließlich kontrollierten sie ihren Blutdruck und eigenen Puls. Zu guter Letzt wurde ihnen noch der Unterarm geschient und gegipst. Informieren konnten sich die Jugendlichen auch über die Aufgabenbereiche der  Agentur für Arbeit sowie über das „Freiwillige Soziale Jahr“ (FSJ). Gut angekommen ist auch das Quiz, welches durch die ganzen Stationen führte.

Zur Überraschung aller wurden die Achtklässler auch noch vom OTV-Team gefilmt und interviewt, da sie als sehr wissbegierige und freundliche Klasse aufgefallen waren.

                                                                                                                  

Schnuppertag an der Mittelschule

Alle Viertklässler der Grundschulen Pleystein, Neudorf und Waidhaus durften an einem Vormittag in einige Unterrichtsstunden der Mittelschule hineinschnuppern. Gleichzeitig konnten sie dabei die neu renovierten Klassenzimmer bewundern. Das Besondere in Pleystein ist ja, dass die Mittelschule am bayernweiten Schulversuch JAMI teilnimmt. Dies bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler in einer jahrgangsübergreifenden Klasse 5/6 unterrichtet werden. Durch zusätzliche Lehrerstunden können die Kinder in zahlreichen Kleingruppen unterrichtet werden.

Die insgesamt 31 Viertklässler wurden in drei Gruppen eingeteilt und durchliefen dann drei Stationen. An der ersten konnten sie unter Anleitung von Kristin Maier, der Klassenlehrerin der JAMI-Klasse, verschiedene Modelle mithilfe von Experimentierkästen nachbauen. Für die zweite Gruppe hatte Lehrer Jakob Lauerer mit seinen Achtklässlern einen Parcours in der Turnhalle vorbereitet. Und die dritte Gruppe gestaltete unter Anleitung von Jutta Reinisch eine Drahtperlenkette.

Die Kids hatten sehr viel Spaß und waren auch von den Räumlichkeiten sehr begeistert.

       

Folgender Beitrag wurde in den Oberpfalzmedien / Onetz veröffentlicht:  Donnerstag, 06.04.2023

Pleysteiner Mittelschule meldet Erfolg bei bayernweitem Modellversuch

Als eine von nur 10 Mittelschulen in ganz Bayern beteiligen sich die Zottbachtalschulen in Pleystein an einem Pilotprojekt. Erstmals werden Kombiklassen in den Jahrgangsstufen 5 und 6 getestet. Die Zwischenbilanz überrascht auch Rektor Gerhard Steiner.

Von Christine Walbert

Pleystein. JAMI ist die Abkürzung für den Schulversuch „Jahrgangsübergreifender Unterricht an Mittelschulen“. Die Pleysteiner kämpfen seit Jahren mit sinkenden Schülerzahlen und hoffen, durch die Teilnahme an dem Projekt ihren Schulstandort sichern zu können. Was in Grundschulen längst anerkannt ist, sollte laut Steiner und allen anderen Verantwortlichen, die den Versuch unterstützen, auch an Mittelschulen funktionieren: Kombiklassen. Die Zottbachtalschulen ergatterten einen Platz in dem Programm. Oberpfalzweit nimmt nur eine weitere Schule in Regensburg teil.

Zwei Klassenzimmer

Auf den ersten Blick unterscheidet sich die JAMI-Klasse kaum von Regelklassen. 21 Buben und Mädchen haben sich gemeinsam mit Klassenlehrerin Kristin Maier freiwillig für den Versuch Kombiklasse 5/6 entschieden. Ein Unterschied ist jedoch sofort ersichtlich: Es gibt zwei Klassenzimmer, dazwischen sogar noch ein kleines Materialkämmerchen. Im zweiten Raum können die Schüler auf hellgrünen Sitzsäcken lesen oder an Vierer-Tischen gemeinsam Aufgaben lösen. Für Teamarbeit oder Differenzierung braucht man Platz. Steiner ist froh über die optimalen Rahmenbedingungen, für die der Schulverband Pleystein mit Bürgermeister Rainer Rewitzer an der Spitze gesorgt habe. Sämtliche Wünsche nach Lehrmaterial oder technischer Ausrüstung seien bislang bereitwillig erfüllt worden.

Steiners Zwischenbilanz nach einem halben Jahr: „Ich bin echt überrascht, wie gut es läuft.“ Das Kompliment für die junge Klassenleiterin kommt ihm leicht über die Lippen: „Unabdingbar für den Erfolg ist eine engagierte und kompetente Klassenlehrkraft, die sich mit dieser Aufgabe, diesem Modell voll identifiziert, und die haben wir mit Kristin Maier.“ Der Schulleiter muss es wissen, er bringt viel Erfahrung als Moderator für Unterrichtsentwicklung mit und unterrichtet selbst als zweiter Lehrer einige Stunden pro Woche in der Klassengemeinschaft. Seine Kollegin versteht JAMI sehr wohl als Herausforderung. Man müsse die Lehrpläne der beiden Jahrgangsstufen im Kopf haben und natürlich auch umsetzen. Keiner ihrer Schüler darf zu kurz kommen. Zudem gebe es für die Kombiklasse keine Lehrbücher. Kristin Maier ist offensichtlich die richtige Besetzung für diesen Posten. Die Klasse wirkt entspannt, aber konzentriert.

Das Lob des Schulleiters gibt sie spontan an ihre Schüler weiter: „Das Miteinander der Kinder ist klasse. Sie unterstützen sich gegenseitig, arbeiten wunderbar miteinander, aber auch selbstständig.“ Sowohl Fünft- als auch Sechstklässler würden vom gemeinsamen Unterricht profitieren. Lernwerkstatt oder Projektarbeit mit einem Partner oder in der Gruppe kommen in der JAMI-Klasse wesentlich häufiger zum Einsatz. „Dadurch werden Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und Verantwortungsbewusstsein gestärkt“, erklärt Steiner. Um Hilfe bitten und auch annehmen falle vielen Kindern anfangs schwer. Aber: „Die Schüler merken, dass sie gemeinsam stark sind. Teamtraining und Helfersystem steigern die Sozialkompetenz.“ Die leistungsstärkeren Schüler, die den Schwächeren Hilfestellung bieten, merken, dass sie den Lernstoff gut verstanden haben. Wissbegierige Fünftklässler würden nicht künstlich gebremst und könnten sich besser entfalten. Andererseits, so die Klassenlehrerin, könne sie Sechstklässlern so gut wie unbemerkt die Chance zur Wiederholung des Stoffes anbieten, falls sie mit Defiziten kämpfen.

Vertraute Umgebung

Die Einschätzung der beiden Lehrer lässt sich mit Zahlen belegen: „Gut die Hälfte der Sechstklässler der JAMI-Klasse haben die entsprechenden Noten für den M-Zweig. Das bedeutet ganz klar, dass diese Kombiklasse zumindest kein Hindernis für den Übertritt darstellt“, betont Steiner. Die Teilnahme an dem Versuch sei für die Schüler nicht verpflichtend. Innerhalb des Schulverbunds bestehe die Wahlmöglichkeit, auch eine jahrgangsreine Klasse zu besuchen. Manche Eltern, so der Rektor, würden sich für den Wechsel an die Pfalzgraf-Friedrich-Mittelschule in Vohenstrauß entscheiden, weil dort auch gebundene Ganztagsklassen angeboten würden. Steiner will jedoch die Chance nutzen, durch die Einführung der Kombiklasse den Standort Pleystein zu erhalten: „Die Schüler haben weiterhin einen kurzen Schulweg und können in einer familiären und vertrauten Umgebung bleiben.“ Die positiven Rückmeldungen von Schülern und Eltern würden ihn bestärken.

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultur verfolgt genau, wie sich der Schulversuch entwickelt. Das Institut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) wurde mit der Vorbereitung und Begleitung als auch mit der Evaluation beauftragt. Beobachtet wird dabei unter anderem, wie der Unterrichtserfolg der JAMI-Klassen im Vergleich zu Regelklassen einzustufen ist. Als Mitglied des ISB-Arbeitskreises bringt Kristin Maier ihre Erfahrungen direkt mit ein. Für ihren Chef ist es eine gute Nachricht, dass die Dauer des Modellversuchs von zwei auf vier Jahre verlängert worden ist. Von den aktuell 15 Fünftklässlern der JAMI-Klasse werden 11 auch 2023/24 in Pleystein als Sechstklässler in der Kombiklasse bleiben. Zusammen mit den künftigen Fünftklässlern rechnet der Rektor mit einer Klassenstärke von etwa 23 Schülern.

 

Jahrgangsübergreifenden Unterricht gibt es an den Zottbachtalschulen. Als eine von zehn Schulen in ganz Bayern nimmt die Bildungseinrichtung in Pleystein an dem Modellversuch teil. Die Schüler arbeiten oft in Gruppen. Hierfür stehen zwei Klassenzimmer zur Verfügung.  Bild: ck

 

Klassenleiterin Kristin Maier hat in den kleineren Gruppen auch mehr Zeit für Gespräche mit einzelnen Schülern.    Bild: ck

 

Mit neuen und modernen Formen werden die Schüler beim jahrgangsübergreifenden Unterricht zu mehr Selbständigkeit erzogen. Die Fünft- und Sechsklässler arbeiten zu zweit oder in kleinen Gruppen an einem Thema.  Bild: ck

 

In einem zweiten Raum finden die Schüle genügend Platz, um zu lesen oder in einer Gruppenarbeit eine Aufgabe gemeinsam zu lösen.  Bild: ck

 

„Gut die Hälfte der Sechstklässler der JAMI-Klasse haben die entsprechenden Noten für den M-Zweig. Das bedeutet ganz klar, dass diese Kombiklasse zumindest kein Hindernis für den Übertritt darstellt.“ (Schulleiter Gerhard Steiner)    Bild: ck

 

„Das Miteinander der Kinder ist klasse. Sie unterstützen sich gegenseitig, arbeiten wunderbar miteinander, aber auch selbstständig.“ (JAMI-Klassenleiterin Kristin Maier)  Bild: ck

 

Folgender Artikel wurde im Oberpalzecho veröffentlich:

 

Pleystein probiert’s aus: Macht JAMI bayernweit Schule?

Pleystein. Landschulen bekommen den demografischen Wandel besonders zu spüren. Zum Teil können keine Klassen mehr gebildet werden. JAMI könnte es richten. Die Zottbachtal-Mittelschule Pleystein ist dabei.

Von Redaktion

Rektor Gerhard Steiner konnte Pleysteins Bürgermeister Reiner Rewitzer, Staatssekretärin Anna Stolz und dem Landtagsabgeordneten Tobias Gotthardt (von links) von einem rundum gelungenen JAMI-Modellversuch berichten. Foto: Heiner Stöcker

Der demografische Wandel macht den Schulen zu schaffen. Es gibt immer weniger Nachwuchs. Auch an der Zottbachtal-Mittelschule in Pleystein musste man sich etwas überlegen. „Wir hätten heuer keine fünfte Klasse zusammengebracht“, erzählt deren Leiter Gerhard Steiner. Der Rektor und die Stadt Pleystein bewarben sich daher um die Aufnahme ins nagelneue JAMI-Programm. Und das Kultusministerium stimmte zu: Pleystein beherbergt eine von bayernweit elf Einrichtungen, in denen Fünft- und Sechstklässler gemeinsam die Schulbank drücken.

Keine Chance auf eine fünfte Klasse

Steiner schildert die Situation zum Start des Schuljahrs im September 2022: Insgesamt 15 Viertklässler wären in die nächste Jahrgangsstufe aufgerückt. Fünf davon, allesamt aus der Grundschule Waidhaus, wechselten aber lieber nach Vohenstrauß. Nur die zehn Pleysteiner „Eigengewächse“ blieben, selbstverständlich freiwillig. Doch damit lässt sich noch lange keine Klasse bilden. JAMI war die Lösung.

Hinter dem Kürzel verbirgt sich das Programm „Jahrgangsübergreifendes Lernen in der Mittelschule.“ Laufzeit: vier Jahre. Dann wird Bilanz gezogen. Außer Pleystein macht in der Oberpfalz nur noch Regensburg mit. „Ich war anfänglich skeptisch“, gibt Steiner ehrlich zu. Nur allzu gerne wird bei Pilotschulen lautstark der Lobgesang angestimmt. Die Realität sehe aber in manchen Fällen dann ganz anders aus, so Steiner. Doch er musste sich bei JAMI tatsächlich eines Besseren belehren lassen. „Ich bin wirklich begeistert“, freut er sich. Die Erfahrungen nach einem halben Projektjahr: durch die Bank positiv.

Lernwerkstatt und Projektarbeit

Bei Fächern wie Mathematik oder Deutsch, die in beiden Jahrgangsstufen gleiche Lerninhalte haben, findet zunächst gemeinsamer Frontalunterricht statt. Danach werden im Rahmen des sogenannten offenen Unterrichts gemeinsam die Lernwerkstatt besucht oder in kleinen Gruppen Projektaufgaben gelöst. Nur bei Englisch gehen die Fünft- und Sechstklässler getrennte Wege. „Dafür ist der Unterschied, etwa beim Wortschatz, zu groß“, weiß Steiner. Auch kein Problem: Es gibt nach wie vor ja zwei Klassenzimmer, die mit einer Tür verbunden sind. Dazwischen liegt der Materialraum.

Verantwortungsbewusstsein wird gesteigert

Das Schöne dabei: Die Sechstklässler greifen ihren jüngeren Schulkameradinnen und -kameraden wie selbstverständlich unter die Arme. Und die Fünftklässler freuen sich über die Unterstützung der „Großen“. „Die Schüler werden selbstständiger und entwickeln mehr Verantwortungsbewusstsein“, hat der Schulleiter schon ausmachen können.

Dass sich Sechstklässler möglicherweise unterfordert fühlen könnten, findet er keineswegs. „Sie können so den erlernten Stoff wiederholen, das schadet nicht.“ Die Statistik gibt ihm recht. Mehr als die Hälfte der Sechstklässler hat sich für den M-Zug qualifiziert. „Das ist eine gute Quote“, findet der Rektor. Dass alles so super klappt, liegt natürlich auch den Lehrern selbst. „Wir haben mit Kristin Meier eine äußerst engagierte Kollegin, die sich mit diesem Kombiklassen-Modell voll identifiziert“, freut sich ihr Chef.

Staatssekretärin informierte sich

Jetzt machte auch die bayerische Kultusstaatssekretärin Anna Stolz, gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten und Bildungsausschussvorsitzenden im Maximilianeum, Tobias Gotthardt, einen Abstecher nach Pleystein und informierte sich über den Modellversuch. „Ich bin ehrlich begeistert“, freute sich die Politikerin nach der Stippvisite. In ihren Augen sei JAMI nicht nur ein pädagogisch zukunftsträchtiges Konzept. Es stärke auch den ländlichen Raum und bietet eine Möglichkeit, die Schulen auch in der Fläche zu erhalten.

Hoher Besuch aus München

 

„Ihr seid eine ganz besondere Klasse, denn es gibt sie in dieser Form nur elfmal Mal an zehn Schulen in ganz Bayern“. Mit diesen Worten stellte sich der MdL Tobias Gotthardt, Vorsitzender des Bildungsausschusses des Bayrischen Landtags, den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5/6 vor. Zusammen mit Staatssekretärin für Unterricht und Kultus MdL Anna Stolz reisten sie extra aus München an, um sich gemeinsam über den bisherigen Verlauf des Versuchs zu informieren. Mit dabei war auch erster Bürgermeister Rainer Rewitzer, der diese Maßnahme sehr begrüßte und zusammen mit dem Schulverband mehr als wohlwollend begleitet.

Die Mittelschule Pleystein beteiligt sich seit diesem Schuljahr am Schulversuch – „JAMI Jahrgangsübergreifendes Lernen in den Jahrgangsstufen 5 und 6“. Insgesamt haben sich in ganz Bayern zur Teilnahme zehn Schulen bereit erklärt, in der Oberpfalz nur Regensburg und Pleystein. Das aus der Grundschule bekannte Konzept der Kombiklassen soll an den Mittelschulen erfolgreich weitergeführt werden.

Klassenleiterin Kristin Maier gab zusammen mit den Fünft – und Sechstklässlern den Besuchern einen Einblick in die Vielfalt der zum einsatzkommenden Unterrichtmethoden, Sozialformen und Arbeits – und Lernmaterialien. Dabei ließen sie ich von Schülerinnen die Arbeit mit dem Mathelabor erklären oder schauten anderen bei der Arbeit  mit dem Book Creator über die Schultern. Die Kids beschäftigten sich arbeitsteilig am Thema „Naturkatastrophen,  bastelten in Mathematik geometrische Figuren oder lösten dazu Aufgaben aus der LÜK-Reihe.

Auf die Frage, was ihnen an dieser Klasse gut gefällt, antwortete eine Fünftklässlerin, dass sie es toll findet, dass ihnen die Großen auch Sachen erklären, da sie diese bereits im Vorjahr behandelt haben. Und umgekehrt meinte eine Sechstklässlerin, dass es Spaß macht, den Jüngeren zu helfen und ihnen etwas erklären zu können. Als Wunsch wurde die Anschaffung von IPad-Stiften geäußert.

In einem anschließenden Gespräch zog Rektor Gerhard Steiner ein äußerst positives Resümee:

Aus bisheriger Sicht handelt es sich um ein Erfolgsmodell. Ermöglicht wird dies einmal durch die optimalen Rahmenbedingungen, wie die Nutzung von zwei mit Tür verbundenen Klassenräumen, und dem dazwischenliegenden Materialraum. Weiterhin konnten umfangreiche Lern – und Arbeitsmaterialien angeschafft werden, der Gruppenraum mit neuen Möbeln und Sitzsäcken für die Leseecke und neuen Pinnwänden ausgestattet werden, ermöglicht durch den Schulverband Pleystein mit Bürgermeister Rainer Rewitzer an der Spitze. Unabdingbar ist auch eine äußerst engagierte und kompetente Klassenlehrkraft, die sich mit dieser Aufgabe, diesem Modell voll identifiziert, und das haben wir mit Klassenlehrerin Kristin Maier.

Ein weiterer positiver Aspekt ist die Tatsache, dass die Schülerinnen und Schüler einen kurzen Schulweg haben und in vertrauter Umgebung unterrichtet werden können.

Um eine optimale Förderung der Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrem Lernstand zu gewährleisten, kommen offene Unterrichtsformen wie Wochenplan, Lernwerkstatt oder Projektarbeit mit Partner – und Gruppenarbeit wesentlich häufiger zum Einsatz.

Dadurch wir auch die Selbstständigkeit, die Eigenverantwortung oder auch das Verantwortungsbewusstsein – wie beim Tandemlesen oder der Gruppenarbeit- gesteigert. Mit einer Sammlung an Methoden und Strategien bekommen die Jugendlichen ein entsprechendes Rüstzeug, mit dem sie für ihre weitere Schullaufbahn bestens ausgestattet sind.

Aber auch die Disziplinprobleme nehmen ab aufgrund der vermehrten Eigenaktivitäten, der freien Platzwahl, der Art der Zusammenarbeit oder aber auch der Wahl der Arbeits – und Lernmaterialien.

Einen enormen Beitrag leistet dieser Modellversuch zur Steigerung der Sozialkompetenz  durch die unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit, nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“. Dabei profitieren aber auch die Guten, denn wenn man etwas erklären kann, hat man den Lernstoff auch verstanden, durchdrungen und verarbeitet. Außerdem haben sie auch wesentlich mehr Zeit und Möglichkeiten, mit Inhalten ihres Leistungsniveaus intensiver zu beschäftigen.

Aufgrund der sehr positiven Rückmeldungen hoffen alle Beteiligten, dass sich dieses Modell durchsetzt und so zu einem festen pädagogischen Angebot der Mittelschule wird.

 

Am Ende ihres Besuchs meinte die Staatssekretärin Anna Stolz: „Also ich bin ganz begeistert, was ich heute hier gesehen habe. Wir haben heute gesehen, wie toll die Schülerinnen und Schüler jahrgangsübergreifend zusammenarbeiten, und sie haben uns vor allem auch bestätigt, dass es eine Bereicherung ist, weil die Jüngeren von den Älteren lernen und umgekehrt. Man kann des Stoff nochmals wiederholen für die Anderen, sie bekommen Hilfe , die Jüngeren von den Älteren.“ Dem fügte der Bildungsausschussvorsitzende Tobias Gotthardt hinzu: „Diese Klasse strahlt aus, was wir schon vermutet haben, dass die jahrgangsübergreifenden Klassen ein Erfolg werden. Und hier in Pleystein strahlts nicht nur aus den Gesichtern der Schülerinnen und Schüler, sondern auch der Lehrkräfte, des Schulleiters. JAMI sichert nicht nur den Bestand kleinerer Schulen im ländlichen Raum , dies ist auch die Hoffnung von Bürgermeister Rainer Rewitzer und Rektor Gerhard Steiner, JAMI ist auch ein pädagogisch wertvolles Modell, das sich von der Grundschule auf die Mittelschule übertragen lässt – JAMI funktioniert.

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Das Team der Zottbachtalschulen

Schulpartnerschaft mit Bor besiegelt

Am 19. April 2022 wurde im Schloss Bor die jahrelange Schulpartnerschaft mit einer entsprechenden Urkunde besiegelt, von den beiden Schulleitern Daniel Koblen (Bor) und Gerhard Steiner (Pleystein) sowie den Bürgermeistern Petr Myslivec (Bor) und Rainer Rewitzer (Pleystein).